Videokampagnen perfekt inszenieren, Teil 2/3

So optimieren Sie Ihre Kampagnen und erzielen mehr Conversions

1 Überblick

Die Herausforderung

YouTube bietet viele Möglichkeiten zum Erfassen und Analysieren der Leistung Ihrer Videokampagne. Wie nutzen Sie diese Informationen am besten, um aus Ihrer Kampagne das Optimum herauszuholen?

Das Ziel

Wissen, wie Sie Videomesswerte am besten einsetzen, um mehr relevante Zuschauer zu erreichen und die Suchergebnisse sowie die Conversion-Rate zu optimieren.

Vorgehensweise

Ein Video ist eine lebendige Art der Präsentation, um ein Unternehmen oder ein Produkt – oder beides – optisch und akustisch in Szene zu setzen. Diese optische Interaktion, gepaart mit der riesigen Auswahl an YouTube-Ausrichtungsoptionen, die wir uns in Teil 1 angesehen haben, macht Videoanzeigenkampagnen zu einem leistungsfähigen Medium, um mit Ihrer Botschaft die richtige Zielgruppe zu erreichen. Wie also nutzen Sie das, was Sie jetzt über Messwerte und Ausrichtung wissen, zum Gestalten einer Kampagne, mit der Sie nicht nur Klicks auf "Mag ich" und Aufrufe generieren, sondern auch Registrierungen und Verkäufe?

Teil 2 ist unser Leitfaden zu den Aktionen von Zuschauern, die am dringendsten optimiert werden müssen, damit Sie die relevanteste Zielgruppe auf YouTube ansprechen und Ihre Ziele erreichen oder sogar übertreffen.

Hinweis: Die folgenden Tipps stellen nur einige Möglichkeiten dar, mit denen Sie Ihre Kampagnenleistung optimieren können, und sollten nicht als Erfolgsgarantie betrachtet werden.

2 Cost-per-View (CPV) optimal nutzen

Der durchschnittliche CPV sind die durchschnittlichen Kosten, die Ihnen für einen Aufruf der Videoanzeige entstehen. Sie variieren basierend auf Faktoren wie Anzeigenlänge, Anzeigenqualität, Ausrichtung und Auktionsdynamik. Der CPV ist ein wichtiger Hinweis auf die Wettbewerbsfähigkeit Ihrer Anzeige. Wenn Sie ihn beobachten und anpassen, können Sie Ihre Werbebotschaft effizienter verbreiten.

Bezahlen Sie für Aufrufe mehr, als Sie möchten oder erwartet haben? Steigt der CPV im Lauf der Zeit?

Bei Anzeigen, die schon seit einigen Wochen ausgeliefert werden, verweist ein steigender CPV auf eine nachlassende Anzeigenwirkung. Außerdem kann er einen zunehmenden Wettbewerbsdruck in den Auktionen signalisieren, an denen Sie sich beteiligen.

Umgekehrt ist ein sinkender CPV möglicherweise ein Zeichen dafür, dass der Markt weniger hart umkämpft ist, sodass Sie eventuell Aufrufe zu geringeren Kosten generieren können.

Tipps zum Erreichen der CPV-Ziele

Gebote anpassen

Sie sollten Ihre Gebote für TrueView Video Discovery-Anzeigen ändern, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass Ihre Anzeigen interessierten Zuschauern präsentiert werden.

Nutzer, die sich Ihre Video Discovery-Anzeige ansehen, sind normalerweise an Ihrem Unternehmen interessiert. Aus diesem Grund bietet es sich an, Ihre Gebote für dieses Anzeigenformat zu erhöhen.

Wenn Sie dagegen mehr Interesse an Aufrufen, Zugriffen auf Ihre Website oder der Steigerung der Markenbekanntheit haben, sollten Sie Ihr Gebot für das In-Stream-Format und dadurch die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Zuschauer zumindest einen Teil Ihrer Anzeige sehen.

Gebote sind unmittelbar mit dem CPV verknüpft, da Sie nie einen höheren CPV als Ihr Höchstgebot bezahlen. Allerdings lässt sich dabei nur eine Obergrenze festlegen. Zudem sind Gebote nur eine von mehreren Möglichkeiten, den CPV zu ändern.

Gebote für den tatsächlichen Wert

Ihr Gebot ist am effektivsten, wenn es dem tatsächlichen Wert des Aufrufs entspricht, wie bei einem Klick in der Google-Suche. Sie bezahlen nur für den eigentlichen Aufruf, durch den aber weitere wertvolle Aktivitäten generiert werden können. Wenn Sie den tatsächlichen CPV-Wert festlegen möchten, sollten Sie zuerst die bezahlten Aufrufe, die Aufrufe Ihrer eigenen Inhalte und die über "Teilen"-Funktionen erzielten Aufrufe auswerten.

Beachten Sie auch Folgendes: Wenn Sie TrueView-Anzeigen verwenden, können Interaktion und Markenerinnerung auch für Anzeigen verbessert werden, die nicht die vollen 30 Sekunden angesehen wurden. Sie profitieren also von diesen teilweisen Aufrufen, ohne dass für Sie Kosten entstehen.

Sobald Ihre Kampagne eine Weile läuft, sehen Sie, welche Anzeigenformate und Anzeigengruppen am besten abschneiden. Wenn Sie die Reichweite Ihrer Anzeige oder die Interaktion mit der Anzeige steigern möchten, sollten Sie Ihre Gebote erhöhen.

Ausrichtung erweitern

Wenn Sie die Ausrichtung erweitern, kann Google Ads Auktionen ermitteln, in denen Ihre Anzeigen und Gebote wettbewerbsfähiger sind. So lässt sich der durchschnittliche CPV der Kampagne insgesamt senken. Eventuell erreichen Sie auch mit einem niedrigeren CPV eine wertvolle Zielgruppe, indem Sie sich auf breiter gefasste Ziele konzentrieren. Das TrueView-Format dient an sich bereits als Ausrichtungsfilter, mit dem Sie nur für interessierte Zuschauer zahlen, die sich bewusst entscheiden, Ihre Anzeige anzusehen.

Eine Einschränkung der Ausrichtung führt zu stärkerem Wettbewerb, der sich in einem höheren CPV äußert, es sei denn, Sie sind bereits nahe an Ihrem Höchstgebot. In diesem Fall gewinnen Sie einfach keine Auktionen mehr und brauchen Ihr Budget nicht auf.

Andere Einschränkungen auf Kampagnenebene lockern

Durch Maßnahmen wie das Ausschalten beschleunigter Anzeigenauslieferung, Plattformausrichtung oder das Anpassen der Einstellungen für die Anzeigenrotation können Sie eine höhere Aufrufrate und einen niedrigeren CPV generieren.

Anzeigen optimieren

Mit wirkungsvollen Anzeigen lässt sich eine höhere Aufrufrate erzielen, was sich häufig auf den CPV auswirkt. Steigt die Aufrufrate, sinkt der CPV, da relevante Anzeigen, die sich Nutzer gern zu Ende ansehen, bei Auktionen besser abschneiden.

3 Aufrufrate optimal nutzen

Die Aufrufrate ergibt sich aus der Gesamtzahl der Aufrufe Ihrer Videoanzeige geteilt durch die Zahl der Nutzer, für die die Anzeige ausgeliefert wurde. Je höher die Aufrufrate ist, desto mehr interessieren sich die Nutzer für Ihre Inhalte.

Mit einer Videoanzeige, die eine hohe Aufrufrate hat, gewinnen Sie normalerweise mehr Auktionen und der CPV ist niedriger als bei einer Videoanzeige mit niedriger Aufrufrate.

Wenn Sie zu niedrigen Kosten so viele Aufrufe wie möglich erzielen möchten, sollten Sie herausfinden, mit welchen Anzeigeninhalten und Ausrichtungsmethoden Sie die Aufrufrate Ihrer Anzeige steigern können.

Ähnlich wie beim CPV kann eine Zeitpunktanalyse der Aufrufrate nützlich sein, um die Leistung zu ermitteln. Generell ist es jedoch wichtiger, die Trends zu bestimmen.

Tipps zum Erreichen Ihrer Ziele bezüglich der Aufrufrate

Ausrichtung verbessern

Auch wenn man es nicht unbedingt vermuten würde: Die Aufrufrate einer Kampagne lässt sich mithilfe der Ausrichtung verbessern, denn sie hat Einfluss darauf, für wen Ihre Anzeige sichtbar ist. So kann die Ausrichtung die Aufrufrate beeinflussen:

  • Falsche Ausrichtung: Passen Sie Ihre Ausrichtungsmethoden an, indem Sie ermitteln, wer auf Ihre Anzeige wie gewünscht reagiert. Wenn Sie nicht die richtige Zielgruppe ermittelt haben und Ihre Videoanzeige häufiger übersprungen wird, passen Sie Ihre Ausrichtung an diese Beobachtung an.

  • Ungenutzte Zielgruppe: Möglicherweise schränken Sie die Auslieferung Ihrer Anzeige ein, sodass sie nicht für die Nutzer bereitgestellt wird, die eigentlich Interesse daran hätten. Einige Werbetreibende sind der Auffassung, dass alle Aufrufe außerhalb einer festgelegten demografischen Zielgruppe wertlos sind. Man darf jedoch nicht vergessen, dass TrueView-Anzeigen nur Kosten verursachen, wenn sich ein Nutzer das Video ansieht. Daher finden Sie möglicherweise eine interessierte Zielgruppe, indem Sie die Ausrichtung erweitern. Dies hat oft den zusätzlichen Vorteil, dass der durchschnittliche CPV sinkt.

Anzeigen verbessern

Kürzere Anzeigen haben eine höhere Aufrufrate. Wenn Sie mit Ihrer Videoanzeige in 20 Sekunden dieselbe Werbebotschaft vermitteln können wie in 30 Sekunden, empfehlen wir die kürzere Version. Wenn Sie für eine Kampagne mehrere Anzeigen erstellen, können Sie mit diesen unterschiedlichen Anzeigen Ihre Zielgruppe effektiver ansprechen. Selbst kleine Unterschiede beim Text oder Video der Anzeigen können im Verlauf einer Kampagne zu erheblichen Verbesserungen der Aufrufrate und zur Senkung der Kosten führen.

Auch mit kleineren Optimierungen, etwa durch Anpassen der Einleitung oder Hinzufügen bzw. Entfernen von Calls-to-Action, können Sie Einfluss auf das Verhalten der Nutzer nehmen und die Aufrufrate steigern.

Wenn Sie zwei oder drei verschiedene Anzeigen in der Auktion rotieren lassen, wirkt sich dies positiv auf ihre Wirkung aus.

4 Klickrate optimal nutzen

Die Klickrate (Click-through-Rate, CTR) wird berechnet, indem die Gesamtzahl der Klicks auf Ihre Videoanzeige durch die Zahl der Nutzer geteilt wird, für die die Anzeige ausgeliefert wurde.

Die Aufrufrate ist zwar bei Videokampagnen der wichtigste Indikator für die Interaktion, aber Sie können sich auch mithilfe der CTR ein Bild von der Leistung Ihrer Kampagne machen.

Wenn Sie mit Ihrer Videoanzeige mehr Nutzer auf Ihre Website, zu Ihrem YouTube-Kanal oder auf Ihre Wiedergabeseite führen möchten, ist die CTR der wichtigste Messwert, den Sie beachten und optimieren sollten.

Je höher die CTR ist, desto mehr interessieren sich die Nutzer für Ihre Inhalte und desto eher möchten sie weitere Informationen zu Ihrem Unternehmen erhalten.

Tipps zum Erreichen der CTR-Ziele

Fügen Sie ein Overlay mit einem klaren Call-to-Action (CTA) hinzu

CTA-Overlays können ohne zusätzliche Kosten zu TrueView Video Discovery- und In-Stream-Videoanzeigen auf YouTube hinzugefügt werden. Dadurch lässt sich das Interesse der Nutzer steigern. Die CTA-Overlays sind außerdem mit dem Video verknüpft, nicht mit der Anzeige. Dadurch werden sie immer eingeblendet, auch wenn Ihr Video organisch und damit kostenlos und ohne Anzeige angesehen wird.

Sie haben beispielsweise die Möglichkeit, ein bestimmtes Verkaufsargument zu erwähnen, durch das sich Ihr Unternehmen von Mitbewerbern abhebt. Oder Sie können darauf hinweisen, was die Besucher auf Ihrer Website erwartet.

Entfernen Sie Inventar und Placements mit geringer Leistung

Wenn Sie Daten zu den Placements Ihrer Anzeigen aufrufen möchten, wählen Sie den Tab Ausrichtung aus. Klicken Sie anschließend unter Hier wurden Ihre Anzeigen bereitgestellt auf Placements. Genau wie bei Displayanzeigen in Google Ads sollten Sie Änderungen an Placements vornehmen, die nicht effizient sind.

5 Ausrichtung optimieren

Sie können Ihre Anzeigen für Zielgruppen mit bestimmten Interessen schalten, zum Beispiel Kunst- und Theaterliebhaber, Heimwerker, Fashionistas, Feinschmecker, Gamer, Tierfreunde oder Nutzer auf der Suche nach einem Auto oder Eigenheim. Damit stellen Sie sicher, dass Sie die richtigen und relevantesten Nutzer ansprechen.

Beachten Sie, dass die Ausrichtung durch jede hinzugefügte Ausrichtungsmethode eingeschränkt und nicht erweitert wird.

Es gibt zwei Möglichkeiten zur Ausrichtung von Videoanzeigengruppen:

  • Sie können in Ihrem Google Ads-Konto auf den Tab Video-Targeting klicken und eine Anzeigengruppe auswählen.
  • Weisen Sie einer Anzeigengruppe eine Ausrichtung direkt zu, indem Sie die Anzeigengruppe auf dem Tab Anzeigengruppen oder links im Navigationsbereich auswählen.

Das sind die verfügbaren Ausrichtungsmethoden:

Demografische Gruppen

Wählen Sie Alter, Geschlecht und Elternstatus der Zielgruppe aus, die Sie erreichen möchten.

Interessen

Wählen Sie Kategorien aus, um mit Ihren Anzeigen Nutzer zu erreichen, die sich für diese Themen interessieren. Die Anzeigen können auch dann ausgeliefert werden, wenn die Nutzer Seiten zu anderen Themen besuchen. Weitere Informationen zur Ausrichtung auf Zielgruppen

Es gibt zwei Arten von Zielgruppen, auf die Sie Ihre Anzeigen ausrichten können:

Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen

Mit Videoanzeigen erhöhen Sie die Markenbekanntheit und die Kaufbereitschaft, indem Sie Nutzer ansprechen, die bereits ein starkes Interesse an bestimmten Themen gezeigt haben.

Kaufbereite Zielgruppen

Wenn Sie eine dieser Zielgruppen auswählen, erreichen Sie kaufbereite Nutzer, die sich ernsthaft für Produkte oder Dienstleistungen interessieren, die Ihrem Angebot ähneln.

Placements

Richten Sie Ihre Anzeigen auf bestimmte Kanäle, Websites oder ausgewählte Placements aus, beispielsweise auf einen stark frequentierten Blog oder die Startseite einer beliebten Nachrichtenwebsite.

Beispiele für Placements:

  • Kanäle (von YouTube-Partnern)
  • Videos (YouTube-Videos)
  • Websites im Displaynetzwerk
  • Apps im Displaynetzwerk

Themen

Richten Sie Ihre Videoanzeigen auf bestimmte Themen auf YouTube oder im Displaynetzwerk aus. Mit themenbezogener Ausrichtung decken Sie Videos, Kanäle und Websites zu den entsprechenden Themen umfassend ab. Wenn Sie Ihre Anzeige beispielsweise auf die Kategorie "Automobil" ausrichten, wird sie auf YouTube für Nutzer bereitgestellt, die sich Videos zu Autos ansehen.

Keywords

Je nach Videoanzeigenformat können Sie Ihre Videoanzeigen auf Grundlage verschiedener Faktoren schalten: zum einen anhand von Keywords (also einzelnen Wörtern oder Wortgruppen) in Zusammenhang mit bestimmten YouTube-Videos, zum anderen anhand von YouTube-Kanälen oder bestimmten Arten von Websites, für die sich Ihre Zielgruppe interessiert.

Tipp

Wenn Ihre Videoanzeigen Nutzern in bestimmten Ländern oder Regionen präsentiert werden sollen, die bestimmte Geräte (zum Beispiel Smartphones) verwenden oder eine bestimmte Sprache sprechen, müssen Sie die Anzeigen nach Standort, Gerät und Sprache ausrichten. Diese Ausrichtungsarten gelten auf Kampagnenebene.

Video-Remarketing

Dieses leistungsfähige Tool erstellt Listen, die auf Zuschaueraktivitäten in Ihrem YouTube-Kanal basieren, beispielsweise angesehene Videos, Abonnement Ihres Kanals oder Verwendung von "Mag ich".

Diese Listen können Sie dann für das Retargeting Ihrer Anzeigen verwenden. Wenn Sie Ihr YouTube-Konto bereits mit Ihrem Google Ads-Konto verknüpft haben, werden automatisch benutzerdefinierte Listen für Sie erstellt.

Weitere Informationen zu Remarketing-Listen für YouTube-Nutzer

Tipp

Sie können Video-Remarketing-Listen für Ihre Displaynetzwerk-Anzeigen verwenden und Ihre Videos Zuschauern präsentieren, die Ihre Website besucht haben. Beispielsweise haben Sie die Möglichkeit, dynamische Kombinationslisten zu erstellen, um Zuschauer anzusprechen, die Ihre Videoanzeige gesehen, aber keine Conversion durchgeführt haben, oder die Ihre Website besucht, sich aber noch nicht Ihren Kanal angesehen haben.

Anzeigen für bestimmte Zielgruppen nicht ausliefern

Auf dem Tab Video-Targeting sehen Sie, welche Ergebnisse Ihre Anzeigen mit bestimmten Ausrichtungsmethoden erzielt haben. Wenn eine Anzeige für eine bestimmte demografische Gruppe oder ein bestimmtes Placement nicht relevant ist, können Sie in Ihrem Konto einen Ausschluss auf Kampagnenebene hinzufügen.

Ausschlüsse lassen sich nach demografischen Merkmalen, Interessen, Remarketing, Themen, Keywords oder Placements vornehmen. Solche Ausschlüsse können die Reichweite Ihrer Videokampagne einschränken, daher sollten Sie die langfristigen Auswirkungen im Blick behalten.

Weitere Informationen zur Ausrichtung von Videokampagnen

6 Erweiterte Kampagneneinstellungen verwenden

Sie können Ihre Videoanzeigen auf Nutzer ausrichten, die sich an einem bestimmten Standort befinden oder Interesse an diesem zeigen. Wählen Sie einen oder mehrere Standorte aus, die für Ihre Anzeigen relevant sind. Die Ausrichtung Ihrer Anzeigen auf die richtigen Nutzer sollte sich positiv auf den Return on Investment (ROI) auswirken.

Wenn Sie Anzeigen für Ihre Bäckerei in Berlin schalten, richten Sie die Anzeigen auf Nutzer in Berlin, auf Nutzer, die Interesse an Berlin zeigen, oder auf beide Gruppen aus. Liefert Ihr Onlineunternehmen nach Italien und Frankreich, können Sie beide Länder bei der Ausrichtung berücksichtigen.

Zielsprache

Sie können die Sprache der Websites und Videos auswählen, in denen Ihre Anzeigen bereitgestellt werden. Ändern Sie dazu einfach die Zielsprache in den Kampagneneinstellungen. Bei der Auslieferung Ihrer Anzeigen berücksichtigt Google Ads die Google-Spracheinstellung des Nutzers oder die Sprache seiner Suchanfrage, der aktuell angezeigten Seite oder seiner kürzlich besuchten Seiten im Displaynetzwerk.

Anzeigenplanung

Mit dieser Einstellung geben Sie bestimmte Uhrzeiten oder Tage in der Woche an, zu denen Ihre Anzeigen ausgeliefert werden sollen, und steuern die Laufzeit der Kampagne. Sie sollten Ihre Inhalte regelmäßig aktualisieren, damit Nutzer Ihre Website immer wieder besuchen. Beispielsweise könnten Sie für Ihre In-Stream-Anzeige eine Laufzeit von nur einem Monat ansetzen.

Anzeigenauslieferung

Mit dieser Einstellung geben Sie an, wie oft Ihre aktiven Anzeigen im Verhältnis zueinander in einer Anzeigengruppe bereitgestellt werden.

Beispielsweise können Sie Ihre Anzeigen für Aufrufe oder Conversions optimieren oder sie gleichmäßig rotieren lassen. Sie können auch eine Häufigkeitsbegrenzung angeben. Dadurch wird festgelegt, wie oft Ihre Anzeigen maximal für einen einzelnen Nutzer im Google Displaynetzwerk ausgeliefert werden dürfen. Das ist hilfreich, wenn Sie festlegen möchten, wie häufig ein Nutzer Ihre Anzeige maximal sieht, oder sich darauf konzentrieren möchten, Ihre Präsenz für neue Nutzer zu erhöhen.


Nützliche Links