Suchmaschinenwerbung

Potenzielle Kunden weltweit erreichen

1 Übersicht

Herausforderung

Wenn Sie eine erfolgreiche Google Ads-Kampagne für Suchmaschinenwerbung in einem neuen globalen Markt starten möchten, sollten Sie die kulturellen Gepflogenheiten und das Nutzerverhalten kennen. Denn Keywords und Anzeigen in der richtigen Sprache reichen nicht aus, um potenzielle Kunden zu erreichen.

Ziel

Eine Kampagne für Suchmaschinenwerbung in Google Ads erstellen, mit der Sie mehr Keyword-Suchanfragen und Conversions erzielen sowie CPM-Kosten minimieren können. Dazu müssen Sie sich mit den individuellen Gewohnheiten, der Kultur und dem Onlineverhalten der Nutzer im jeweiligen Markt vertraut machen.

Vorgehensweise

Pro Sekunde werden auf Google 2,3 Millionen Suchanfragen gestellt.1 Deshalb ist es wichtig, dass Ihr Unternehmen auf Google zu finden ist.

Google Ads setzt sich aus zwei Hauptnetzwerken zusammen: dem Such- und dem Displaynetzwerk. Im Suchnetzwerk erreichen Sie Nutzer, die bereits auf der Suche nach bestimmten Produkten oder Dienstleistungen sind. Im Displaynetzwerk können Sie zu einem früheren Zeitpunkt des Kaufprozesses das Interesse der Nutzer wecken. Sie haben die Möglichkeit, potenzielle Kunden mit unterschiedlichen Anzeigenformaten anzusprechen. Hier erfahren Sie, wie Sie eine globale Kampagne für Suchmaschinenwerbung starten.

2 Recherche und Lokalisierung

Überlegungen zur Zielgruppe

Market Finder von Google sollte Ihre erste Anlaufstelle sein, um passende neue Märkte für Ihr Unternehmen zu finden. Wenn Sie wissen, dass Ihr Unternehmen dort erfolgreich sein kann, sind folgende Überlegungen wichtig:

  • Welche Zielgruppe möchten Sie erreichen?
  • Was ist die Landessprache und gibt es wichtige Dialekte?
  • Wie läuft der Kaufprozess ab und wie suchen potenzielle Kunden nach ähnlichen Produkten?

  • Wie reagieren Nutzer auf Werbung für ähnliche Produkte?
  • Wer sind die Mitbewerber?
  • Wie sind die kulturellen Gepflogenheiten und welche davon sind für Ihren Markt relevant?
  • Was motiviert diese Nutzer zum Kauf?

Kampagnentyp "Nur Suchnetzwerk" oder "Suchnetzwerk mit Displaynetzwerk-Auswahl"

Suchkampagnen sind geeignet, wenn

  • Ihre Anzeigen in den Google-Suchergebnissen zu sehen sein sollen und
  • Sie nur Nutzer erreichen möchten, die nach bestimmten Produkten oder Dienstleistungen suchen.

Mit einer Kampagne vom Typ "Suchnetzwerk mit Displaynetzwerk-Auswahl" erreichen Sie Nutzer auch, wenn sie gerade andere Websites besuchen. Wir empfehlen neuen Werbetreibenden, mit dem Kampagnentyp "Suchnetzwerk mit Displaynetzwerk-Auswahl" zu beginnen, bei dem mehrere Placements für die Anzeigen zur Verfügung stehen.

Suchnetzwerk Suchnetzwerk mit Displaynetzwerk-Auswahl
Anzeigen-Placement "Standard" und "Alle Funktionen"
Google-Suchergebnisse
Websites von Suchnetzwerk-Partnern
"Standard" und "Alle Funktionen"
Google-Suchergebnisse
Websites von Suchnetzwerk-Partnern
Websites im Google Displaynetzwerk
und auf YouTube
Anzeigenformate Standard
Textanzeigen*

Alle Funktionen
Textanzeigen*
Shopping-Anzeigen
Dynamische Suchanzeigen
Anzeigen für Apps/digitale Inhalte

* einschließlich Keyword-Platzhalter
Standard
Textanzeigen*

Alle Funktionen
Textanzeigen*
Bildanzeigen
Anzeigen, die mit dem Tool zur Erstellung von Displayanzeigen erstellt wurden
Anzeigen für Apps/digitale Inhalte

* einschließlich Keyword-Platzhalter
Ausrichtung Standard
Keywords

Alle Funktionen
Keywords
Nur Remarketing-Listen für Suchanzeigen
Standard
Keywords

Alle Funktionen
Keywords
Placements
Nur Remarketing-Listen für Suchanzeigen
Optionen für Websitekategorien
Gebote "Standard" und "Alle Funktionen"
Manuelle und automatische Gebote für das Suchnetzwerk
"Standard" und "Alle Funktionen"
Manuelle und automatische Gebote für das Suchnetzwerk
Automatische Gebote für das Displaynetzwerk

Wenn Sie bisher Kampagnen vom Typ "Nur Suchnetzwerk" verwendet haben und nun zu "Suchnetzwerk mit Displaynetzwerk-Auswahl" wechseln, werden möglicherweise die Anzahl der Conversions (im Durchschnitt um 15 %) und die Kosten steigen (in den meisten Fällen um 15 %).2

Anpassungen an den globalen Markt

Sie implementieren Ihre Kampagne für Suchmaschinenwerbung in der Landessprache, sprechen lokale Nutzer an und bieten für lokale Keywords. Lokalisierung und Anpassung Ihrer Strategie sind daher unerlässlich.

Weitere Informationen zur Website-Lokalisierung

Tipp

Da sich Sprachen hinsichtlich der Länge vom Englischen unterscheiden, können Sie in Google Ads bei Anzeigen, die auf osteuropäische und asiatische Länder ausgerichtet sind, für Anzeigentitel und Beschreibung zusätzliche Zeichen verwenden. Klicken Sie dazu einfach auf dem Tab "Anzeigentext" das Kästchen "Maximale Zeichenanzahl" an, wenn Sie den Text eingeben.

3 Komponenten Ihrer Suchkampagne

Bei Suchkampagnen gibt es vier wichtige Komponenten:

1. Anzeigengruppen

Die Kampagne besteht aus Anzeigengruppen, wobei keine Mindest- oder Höchstanzahl vorgeschrieben ist. Normalerweise gilt aber: Weniger ist mehr. VVor allem neue Werbetreibende sollten anfangs nicht zu viele Anzeigengruppen, Keywords, Anzeigen und Landingpages verwalten. Die Anzeigengruppen enthalten die Keywords, die Sie für Ihre Textanzeigen verwenden und über die Nutzer auf Ihre Landingpage gelangen.

2. Keywords

Sie sollten 5 bis 20 aufeinander abgestimmte Keywords pro Anzeigengruppe verwenden, mit denen Sie sowohl Ihre Kampagnen organisieren als auch Nutzern relevanten Anzeigentext bieten können. Wenn ein Nutzer eine Suchanfrage stellt, wird der eingegebene Begriff mit dem Keyword verglichen. Bei einem Treffer werden dem Nutzer die entsprechende Textanzeige (drei bis vier pro Anzeigengruppe werden empfohlen) und der zugehörige Verweis auf die Landingpage präsentiert.

Tipp

Mithilfe von Erweiterungen für Textanzeigen können Sie zusätzliche Informationen zu Ihrem Unternehmen wie Standort, Telefonnummer oder sonstige Deeplinks zu Ihrer Website bereitstellen. Weitere Informationen zu Anzeigenerweiterungen

Im Lauf der Zeit können Sie diese basierend auf den Suchbegriffen, die Sie in Ihren Berichten zu Suchbegriffen und in Analyseberichten finden, erweitern und aktualisieren. Und durch ein wenig Experimentieren lassen sich die effektivsten Keywords herausfinden. Dabei sollten Sie immer daran denken, dass erfolgreiche Suchmaschinenwerbung nicht durch die Menge an Zugriffen, sondern durch die Qualität geprägt wird. Dazu können Sie mit dem Keyword-Planer von Google den Umfang und das Wettbewerbsniveau von Keywords in unterschiedlichen Ländern ganz einfach ermitteln.

Tipp

Sie sollten die Übersetzung neuer Keywords an den jeweiligen Sprachraum anpassen.

3. Auszuschließende Keywords

Bei der Ausrichtung von Kampagnen ist es wichtig, Keywords zu bestimmen, die nicht relevant sind. Konzentrieren Sie sich bei der Auswahl auszuschließender Keywords auf Suchbegriffe, die Ihren Keywords zwar ähnlich sind, aber erkennen lassen, dass Nutzer nach einem anderen Produkt suchen. Ein Beispiel: Sie sind Autohändler und verkaufen den VW Golf. In diesem Fall sollten Sie die auszuschließenden Keywords "golf schläger" und "golf plätze" hinzufügen.

Wählen Sie auszuschließende Keywords sorgfältig aus. Wenn Sie zu viele verwenden, erreichen Sie mit Ihrer Anzeige weniger potenzielle Kunden.

Arten von auszuschließenden Keywords

Sie können einfach Synonyme, Singular- oder Pluralformen, fehlerhafte Schreibweisen und andere relevante Variationen hinzufügen, wenn Sie diese ausschließen möchten. Bei Suchkampagnen können Sie zwischen den Optionen "Weitgehend passend", "Genau passend" oder "Passende Wortgruppe" auswählen.

Weitgehend passend

Wenn in der Suchanfrage alle auszuschließenden Keywords vorkommen, unabhängig von der Reihenfolge, wird die Anzeige nicht ausgeliefert. Enthält die Suchanfrage nur einige der auszuschließenden Keywords, wird die Anzeige möglicherweise bereitgestellt.

Beispiel: schuhe zum laufen

Alternativer Text

Genau passend

Die Anzeige wird nicht ausgeliefert, wenn in der Suchanfrage die exakten Begriffe in derselben Reihenfolge ohne zusätzliche Wörter verwendet werden. Gibt der Nutzer die Keywords und weitere Wörter ein, wird die Anzeige möglicherweise bereitgestellt.

Beispiel: schuhe zum laufen

Alternativer Text

Passende Wortgruppe

Wenn die Suchanfrage die genauen Begriffe in derselben Reihenfolge enthält, wird die Anzeige nicht ausgeliefert. Die Suchanfrage kann zusätzliche Wörter enthalten. Solange der Nutzer die Begriffe in derselben Reihenfolge eingibt, wird die Anzeige nicht bereitgestellt.

Beispiel: schuhe zum laufen

Alternativer Text

Wann eine Anzeige weiterhin ausgeliefert wird

Ihre Anzeige wird eventuell weiterhin bei Suchanfragen oder auf Seiten ausgeliefert, die ähnliche Varianten der auszuschließenden Keywords enthalten.

Die Anzeige ist möglicherweise zu sehen, wenn ein Nutzer nach einer Wortgruppe sucht, die mehr als zehn Wörter umfasst, und das auszuschließende Keyword nach dem zehnten Wort eingegeben wird. Nehmen wir an, das auszuschließende Keyword lautet "rabatt". Ihre Anzeige wird auch dann ausgeliefert, wenn ein Nutzer nach "komfortable saubere hotelzimmer in list sylt in strandnähe mit pool rabatt" sucht, da das auszuschließende Keyword das elfte Wort in dieser Wortgruppe ist. Bei der Suchanfrage "komfortable saubere hotelzimmer in list sylt in strandnähe pool rabatt" wird die Anzeige Nutzern hingegen nicht präsentiert, da das auszuschließende Keyword das zehnte Wort in dieser Wortgruppe ist.

4. Landingpages

Ihre Textanzeige umfasst ein Angebot oder einen Call-to-Action, um Nutzer auf Ihre Landingpage zu leiten. Diese Seite muss alles bieten, was der Nutzer erwartet.

Die Nutzererfahrung mit der Landingpage wird in Google Ads erfasst, um zu sehen, wie schnell Nutzer nach einem Klick auf die Anzeige das Gesuchte auf Ihrer Website finden. Die Nutzererfahrung beeinflusst den Anzeigenrang und somit den CPC und die Position in der Anzeigenauktion. Anzeigen werden möglicherweise seltener (oder überhaupt nicht) ausgeliefert, wenn sie auf Webseiten verweisen, die keine positive Nutzererfahrung bieten.

Zwei entscheidende Erfolgsfaktoren:

Relevante, hochwertige Inhalte

Für Ihre Landingpage sind Inhalte von hoher Qualität mit relevanten Keywords und Wortgruppen unerlässlich. Es ist wichtig, dass zwischen Ihren Anzeigen und der Website auch ein echter Bezug besteht und Nutzer dazu ermuntert werden, die gewünschte Conversion-Aktion durchzuführen.

Optimierung für Mobilgeräte

Im Oktober 2016 war der Anteil von Mobilgeräten und Tablets bei der Webnutzung weltweit erstmals höher als der von Computern: 51,3 % bzw. 48,7 %.3 Die mobile Revolution hat also schon längst begonnen. Wenn ein Nutzer auf seinem Smartphone auf Ihre Anzeige klickt und zu einer Landingpage weitergeleitet wird, die nicht für Mobilgeräte optimiert ist, müssen Sie damit rechnen, dass er Ihre Website sofort wieder verlässt.

4 Umsetzung

Wirksame Anzeigentexte verfassen

Beim Erstellen Ihrer Anzeigen können Sie auf Vorlagen von Google zurückgreifen. Dennoch ist es wichtig, dass Sie sich genau überlegen, welche Werbebotschaft Sie vermitteln möchten. Sie können herausfinden, ob der Inhalt für Ihr Unternehmen geeignet ist, indem Sie sich vor dem Verfassen des Anzeigentexts folgende drei Fragen stellen:

  • Was biete ich an?
  • Was will ich erreichen?
  • Wer sind meine Kunden?

Außerdem haben wir hier einige Tipps für ansprechende Anzeigen zusammengestellt.

Das Besondere hervorheben

Bieten Sie spezielle Menüpunkte an? Oder eine große Produktauswahl? Dann verschweigen Sie es nicht! Heben Sie hervor, wie sich Ihr Unternehmen von Mitbewerbern unterscheidet.

Aktionen und Angebote hervorheben

Falls Sie etwas Besonderes anzubieten haben, sollten Sie potenzielle Kunden darauf hinweisen. Bevor Nutzer eine Entscheidung treffen, suchen sie meist online nach Informationen. Liefern Sie ihnen alle relevanten Informationen, um sich entscheiden zu können.

Zur Handlung auffordern

Verkaufen Sie ein Produkt? Dann lassen Sie die Nutzer wissen, dass sie es ganz einfach erwerben können. Bieten Sie eine Dienstleistung an? Die Nutzer sind daran sicher interessiert. Mit einem Call-to-Action wie "Rufen Sie gleich an", "Jetzt kaufen" oder "Vereinbaren Sie einen Termin" fordern Sie die Nutzer zur Reaktion auf Ihre Anzeige auf.

Suchwortgruppen einbauen

Es bietet sich an, im Anzeigentitel und in den Textzeilen relevante Keywords zu verwenden. So können Sie das Interesse von Nutzern wecken, die Suchanfragen mit Bezug zu Ihrem Unternehmen stellen, da zwischen Ihrer Anzeige und dem gesuchten Begriff ein Zusammenhang besteht.

Die Anzeige an die Website anpassen

Die Angebote oder Produkte in der Anzeige sollten auch auf Ihrer Website erwähnt werden. Wenn Besucher nicht sofort finden, wonach sie suchen, werden sie Ihre Website wahrscheinlich schnell wieder verlassen.

Experimentieren

Sie können für jede Anzeigengruppe drei bis vier Anzeigen mit unterschiedlichen Texten erstellen, um herauszufinden, welche die beste Leistung erzielt. In Google Ads werden die leistungsstärksten Anzeigen automatisch häufiger ausgeliefert.

Fehler in Anzeigentexten vermeiden

Damit nur qualitativ hochwertige Anzeigen zu sehen sind, muss Google Ads-Werbung hohen fachlichen und redaktionellen Standards genügen. Das bedeutet, dass zum Beispiel Rechtschreib- und Grammatikfehler, zusätzliche Leerzeichen, unnötige Großschreibung oder unklare Links vermieden werden müssen.

Mobile Nutzer ansprechen

Sie können für Mobilgeräte optimierte Anzeigen erstellen, die mobile Version Ihrer Website als Landingpage verwenden und Angebote speziell für mobile Nutzer präsentieren. Außerdem sollten Sie berücksichtigen, dass Textanzeigen auf Mobilgeräten teilweise anders dargestellt werden.

Folgendes ist nicht zulässig
  • Behauptungen, die nicht mit Fakten belegbar sind, z. B. "das Beste auf dem Markt"
  • Text nur in Großbuchstaben
  • Zu viele oder nicht passende Ausrufezeichen
  • Call-to-Action "Klicken Sie hier" – besser z. B. "Jetzt kaufen"
  • Angezeigte URL und Ziel-URL stimmen nicht überein
Maximale Zeichenanzahl für Anzeigen

Eine Textanzeige in der Google-Suche besteht aus drei Komponenten: Anzeigentitel, angezeigte URL und Beschreibung.

Feld Maximale Länge
Anzeigentitel 1 30 Zeichen
Anzeigentitel 2 30 Zeichen
Beschreibung 80 Zeichen
Pfad (2) je 15 Zeichen
Wann Nutzer Ihre Anzeige sehen

Wenn ein Nutzer auf einem Computer, Tablet oder Smartphone Suchbegriffe auf Google eingibt, die Ihren Keywords entsprechen, kann Ihre Anzeige über den Suchergebnissen ausgeliefert werden. Sie bezahlen nur, wenn ein Nutzer auf Ihre Anzeige klickt, um Ihre Website aufzurufen, oder wenn er bei Ihrem Unternehmen anruft. Auf Google werden jeden Monat mehr als 100 Milliarden Suchanfragen gestellt.4 Sie haben also jede Menge Gelegenheiten, auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen.

Kampagneneinstellungen anpassen

Mit den Kampagneneinstellungen legen Sie die Ausrichtung Ihrer Kampagne fest. Die ausgewählten Einstellungen gelten für alle Anzeigen innerhalb einer Kampagne.

Einstellungen Beschreibung Links
Kampagnenname Hier geben Sie einen Namen für die Kampagne ein. In Google Ads ist standardmäßig zwar ein Kampagnenname vorgegeben, Sie sollten jedoch einen Namen auswählen, der das Thema der Kampagne genau beschreibt. So finden Sie die Kampagne in Ihrem Konto leicht wieder. Der Kampagnenname ist für Nutzer nicht sichtbar.
Kampagnentyp Wählen Sie einen passenden Kampagnentyp aus. So wird die Kampagne auf Ihre Ziele ausgerichtet. Sie können sich für Nur Suchnetzwerk oder Suchnetzwerk mit Displaynetzwerk-Auswahl entscheiden. Geben Sie auch einen Kampagnenuntertyp an. Wenn Sie eine einfachere Übersicht über die Kampagnen- und Funktionsoptionen bevorzugen, sollten Sie den Kampagnenuntertyp Standard auswählen. Entscheiden Sie sich für Alle Funktionen, wenn Sie einen Gesamtüberblick über Ihre Kampagnen- und Funktionsoptionen erhalten möchten. Weitere Informationen zur Auswahl des passenden Kampagnentyps
Werbenetzwerk Mit dieser Einstellung legen Sie fest, wo Ihre Anzeige ausgeliefert werden soll, wobei auch der ausgewählte Kampagnentyp eine Rolle spielt. Wenn Sie zum Beispiel das Google Suchnetzwerk auswählen, können Ihre Anzeigen auf Websites von Google und anderen Anbietern (wie CNN) ausgeliefert werden, die Suchnetzwerk-Partner von Google sind.
Geräte Neue Kampagnen sind standardmäßig auf alle Gerätetypen ausgerichtet: Computer, Tablets und Smartphones. Sie können Anzeigen jedoch auch für bestimmte Geräte einrichten. Weitere Informationen zu mobilen Anzeigenformaten
Standorte und Sprachen Die Anzeigen der Kampagne können für Nutzer in Ihren Zielregionen präsentiert werden oder für Nutzer, die Ihre Zielsprache als Sprache ihres Browsers ausgewählt haben. Sie sollten die Sprache auswählen, in der Sie Ihre Produkte oder Dienstleistungen anbieten. Weitere Informationen zur Ausrichtung auf Standorte und Sprachen
Gebote und Budget Legen Sie Gebote für Klicks auf Ihre Anzeigen manuell fest oder lassen Sie sie automatisch in Google Ads bestimmen. Je nach Kampagnentyp werden möglicherweise zusätzliche Gebotsoptionen angezeigt.

Über die Gebotsstrategie wird festgelegt, wie Sie für die Interaktion der Nutzer mit Ihren Anzeigen bezahlen. Ihr Gebotslimit ist der Höchstbetrag, den Sie für Klicks auf Anzeigen in einer Anzeigengruppe bezahlen. Das Budget ist der Betrag, den Sie im Durchschnitt pro Tag für diese Kampagne ausgeben möchten. Die Höhe des Budgets bestimmen Sie selbst und Sie können diesen Betrag jederzeit ändern.
Weitere Informationen zum Festlegen von Gebot und Budget
Anzeigenerweiterungen Mit Anzeigenerweiterungen können Sie Ihren Anzeigen zusätzliche Informationen hinzufügen, etwa Standortinformationen, Links auf bestimmte Seiten Ihrer Website oder eine Telefonnummer. Weitere Informationen zur Optimierung von Anzeigen mithilfe von Erweiterungen
Weitere Einstellungen Hier sind einige zusätzliche optionale Funktionen, mit denen Sie Ihre Kampagne optimieren können:

Zeitplan: Legen Sie ein Start- und Enddatum für Ihre Kampagne fest.

Werbezeitplaner: Wählen Sie bestimmte Uhrzeiten oder Tage für die Anzeigenschaltung aus.

Anzeigenauslieferung: Standardmäßig werden Ihre Anzeigen immer dann bereitgestellt, wenn die Wahrscheinlichkeit für Klicks oder Conversions am höchsten ist. Sie können die Anzeigenauslieferung jedoch auch gleichmäßig über den Tag verteilen.
Weitere Informationen zur Anzeigenplanung
Ausrichtung auf Sprachen

Wenn Ihre Suchkampagne in mehreren Sprachen ausgeführt werden soll, richten Sie für jede Sprache eine Kampagne ein. In der Schweiz sollten Ihre drei Kampagnen auf folgende Sprachen ausgerichtet sein:

  • Französisch, mit entsprechenden Keywords und Anzeigentext, der auf eine französische Landingpage verweist.
  • Italienisch, mit entsprechenden Keywords und Anzeigentext, der auf eine italienische Landingpage verweist.
  • Deutsch, mit entsprechenden Keywords und Anzeigentext, der auf eine deutsche Landingpage verweist.

Die Spracheinstellung des Nutzers wird von Google erkannt, um den relevanten Anzeigentext zu präsentieren.

Tipp

Sie sollten auch Varianten der gleichen Sprache berücksichtigen wie zum Beispiel bei dem in Spanien und dem in Lateinamerika gesprochenen Spanisch.

5 Ziele setzen, analysieren, experimentieren und Wachstum fördern

Sie haben nun eine aktive Anzeige. Als Nächstes informieren Sie sich über deren Leistung. Für den Anfang empfiehlt es sich, die Statistikwerte zu Klicks, Impressionen und Klickraten zu beobachten. Außerdem sollten Sie noch einmal überlegen, welche Ziele Sie mit Ihrer Kampagne verfolgen. Dann können Sie sich auf genau die Statistikwerte konzentrieren, die Sie voranbringen.

Wenn Sie die Leistung Ihrer Kampagnen bisher noch nicht analysiert haben, klicken Sie zunächst in Ihrem Google Ads-Konto auf den Tab Kampagnen. Unter diesem Tab können Sie sich auf den Tabs Anzeigen und Keywords in den Statistiktabellen alle verfügbaren Daten auf die gewünschte Weise anzeigen lassen. Sie können den Bericht einfach halten oder auch tiefer in die Daten einsteigen und so einen detaillierten Einblick in den Erfolg Ihrer Kampagnen bekommen.

Zielvorhaben der Kampagne

Sie können Kampagnenziele auf Grundlage der gewünschten Nutzeraktion festlegen – zum Beispiel Umsatz, Lead-Generierung und Markenbekanntheit steigern. Wenn Sie Ziele verwenden, werden Ihnen Funktionen und Einstellungen in Google Ads vorgeschlagen, mit denen Sie diese umsetzen können. Unabhängig von der Auswahl der Ziele stehen Ihnen alle Kampagneneinstellungen und -funktionen in vollem Umfang zur Verfügung. Sie können Ihre Ziele auch jederzeit ändern.

Sobald Ihre Anzeigen ausgeliefert werden, können Sie Berichte generieren, um die Anzeigenleistung zu analysieren. Anpassungen sind jederzeit möglich. Sie können auch verschiedene Anzeigen erstellen und dann testen, welche die beste Leistung erzielt.

Tipp

Wenn Sie Ihr Konto optimieren möchten, müssen Sie nicht jedes Mal neue Anzeigen, Keywords, Anzeigengruppen und Kampagnen erstellen. Sie können zum Beispiel einfach eine Kampagne kopieren, um sie als Vorlage für eine neue Kampagne zu verwenden. Oder kopieren Sie eine Keyword-Liste aus einer Anzeigengruppe in eine andere und bearbeiten Sie sie anschließend.

Klicks, Impressionen und Klickrate

Damit Sie ausreichend Tracking-Daten zu Ihren Suchanzeigen erhalten, sollten Sie die Klicks, die Impressionen und insbesondere die Klickrate (Click-through-Rate, CTR) Ihrer Anzeigen und Keywords im Blick behalten. Die CTR entspricht dem Prozentsatz der Nutzer, die Ihre Anzeige gesehen und darauf geklickt haben. Wenn Sie diesen Wert im Auge behalten, können Sie dafür sorgen, dass Ihre Anzeigen und Keywords für die Nutzer attraktiv bleiben. Die Statistikwerte dazu finden Sie in der entsprechenden Tabelle in Ihrem Konto. Falls diese nicht angezeigt werden, klicken Sie auf die Schaltfläche "Spalten" und wählen Sie die gewünschten Spalten aus.

Zeitzonen und Währungen

Wenn die Zeitzone im neuen Exportland nicht Ihrer Zeitzone entspricht, legen Sie in Ihrem Konto die lokale Zeitzone fest. Und wenn Sie an Wochenenden oder Feiertagen nicht zur Verfügung stehen, können Sie die automatisierten Regeln von Google Ads verwenden. Damit Währungsschwankungen keine Auswirkungen haben, ist es ratsam, Rechnungen in der Landeswährung zu bezahlen.

Option "Dynamisch"

Sie haben die Möglichkeit, die Suchoption "Dynamisch" von Google Ads zu verwenden und so eine einheitliche, zielgerichtete Abdeckung Ihrer Website in jedem neuen Markt weltweit zu erreichen. Dafür ist es nicht nötig, lange Keyword-Listen für jede einzelne Produktlinie zu erstellen oder Änderungen an Ihrer Website vorzunehmen. Mit dynamischen Suchanzeigen wird der Text Ihrer Website berücksichtigt und die Anzeigen werden auf Google ausgeliefert, sobald ein Nutzer einen Suchbegriff eingibt, der Ihrer Website entspricht. Am besten nutzen Sie diese Option für Websites mit Landingpages mit hohem Volumen oder umfangreichem Inhalt und für Websiteinhalte, die eher selten aktualisiert werden.

Weitere Informationen

6 Quellen