E-Commerce in Deutschland: was muss ich beachten?

Strenge Rahmenbedingungen für österreichische Online-Handelsunternehmen

Inhalt und Foto: Aussenwirtschaft Austria

Von den geschätzten 60.000 Websites österreichischer Firmen, die sich an das Ausland richten, wenden sich wahrscheinlich mehr als zwei Drittel an deutsche Kundschaft, meist auch an deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher.

Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht ein österreichisches Unternehmen, das mit seiner Website oder dem Onlineshop “Opfer” einer Abmahnung aus Deutschland wird.

Leider zeigt sich in den meisten Fällen, dass die kostenpflichtige Abmahnung – auch wenn sie als ungerecht empfunden wird – tatsächlich auf Gesetzeswidrigkeiten der österreichischen Website hinweist - Beispiele hierfür sind die Verletzung des Wettbewerbs-, Marken-, Urheber- oder Jugendschutzrechts. Das Risiko, dass ein Verfahren vor einem deutschen Gericht (eine einstweilige Verfügung bzw. Klage) zu Gunsten der abmahnenden Partei entschieden wird, ist groß.

Die großen Chancen, die sich auch für österreichische Firmen durch den Online-Handel im europäischen Binnenmarkt eröffnen, sind leider durch die Tatsache getrübt, dass nicht alle Rechtsbereiche oder Vorschriften, die in diesem Zusammenhang zu beachten sind, EU-weit voll harmonisiert sind. Daher müssen Sie verstärkt auf die nationalen Regelungen achten. Eine Durchsicht vieler österreichischer Internetseiten/Webshops zeigt, dass zahlreiche Websites, die sich an deutsche Kundschaft oder Firmen wenden, noch klare Verstöße gegen zwingende deutsche Rechtsauflagen enthalten.

Die Kolleginnen und Kollegen des AußenwirtschaftsCenter Berlin haben sich eingehend mit diesem Thema beschäftigt und stehen für weitere Informationen gerne zur Verfügung. Nutzen Sie die Chance und lassen Sie sich individuell von uns beraten.